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14 Spürnasen bei der Winterübung der Staffel Liesingtal

 

 

Die Staffel L14 Spürnasen bei der Winterübung der Staffel Liesingtaliesingtal der Österreichischen Rettungshundebrigade veranstaltete auch heuer wieder eine viertägige Winterübung. Zahlreiche Hundeführer und Helfer, darunter auch drei Mitglieder der Staffel Tullnerfeld in Niederösterreich, kamen mit ihren insgesamt 14 Hunden (darunter 2 Junghunde) in die Reitingau nach Mautern um ihre Hunde auf die Suche im Schnee zu konditionieren.

 

Die von Gerhard Gumpold und seinen Mitgliedern organisierte Übung umfasste mehrere Stationen und so konnte an den vier Tagen jede angebotene Trainingsmöglichkeit ausreichend genutzt werden. In den von den Mitgliedern der Staffel Liesingtal errichteten Schneehöhlen mussten die Hunde vermissten Personen suchen, sich in das Schneeloch graben und die Person durch Bellen anzeigen. Weiters gab es eine Station für Unterordnung und Gewandtheit.
Vom unerfahrenen Junghunde, bis hin zu sehr erfahrenen Vierbeinern, war bei dieser Übung alles vertreten und so konnte jeder Hundeführer vom anderen etwas lernen und seine Erfahrungen einbringen.
Am Freitag besuchte der Kindergarten Mautern die Winterübung. Die Kinder waren begeistert von der Arbeit mit den Hunden. Ein Highlight für die Kinder war, dass ein Kind und eine Kindergartenpädagogin gemeinsam mit einem Helfer in einem Schneeloch versteckt wurden und sie sodann von einem Rettungshund gesucht, ausgegraben und „verbellt“ wurden, bis der Hundeführer zu ihnen kam. 
Am Samstagvormittag absolvierten alle Übungsteilnehmer mit ihren Hunden eine 14 Kilometer lange Schneeschuh- beziehungsweise Tourenschiwanderung, anschließend besuchten sie ihre Kollegen von der Bergrettung Mautern, bei dem von ihnen organisierten Tourenschilauf.
Sonntagvormittag stand dann die Lawinenarbeit im Vordergrund. Es gab einen kurzen Lawinenvortrag und wurden die Mitglieder mit dem Handling des Lawinenverschüttetensuchgerätes (LVS-Geräte) und der Sonde vertraut gemacht. Nach der Theorie und einigen Praktischen Übungen, mussten die ganzen Hundeführer und Helfer ihr erlerntes bei einem kleinen Wettbewerb unter Beweis stellen.
Auch die Abende wurden für Fortbildungen genutzt. So gab es eine ausführliche Erste-Hilfe Auffrischung sowie Karten- und Kompasskunde.

Die Mitglieder der Österreichische Rettungshundebrigade stehen rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung, egal ob sie durch Behörden oder Privatpersonen verständigt wird! Unser Ziel ist es vermisste Personen zu suchen und in Not geratenen Menschen zu helfen.